Herbst
Aus finsterem Walde kommend
wo der Rest des Abendlichtes
nur schwer durchzudringen vermag
doch wohl genügt, um mir den Weg zu weisen.
Den Weg hinaus, ins offene Feld,
wo der Herbst mich letztlich überwältigt.
Der Himmel düster, doch nicht mit Wolken übersäht,
die Felder, Acker von schleierhaftem Dunst bezaubert.
Die Luft ist kühl, kühler denn sonst,
der Duft nach Gülle, nassem Boden,
Das Dorf in stiller Einkehr
in der Ferne mystische Klänge von Kühen und Traktoren,
das alles schmeichelt meine Sinne.
Ich laufe über den Acker
querfeldein, wohin auch immer.
Der Boden ist feucht, feuchter denn sonst,
doch trocken genug, um mir halt zu bieten.
Vorbei an frisch bewässerten Thujas,
durch die stillen Straßen meiner Nachbarschaft,
den Berg hinauf und rein in die warme Stube.
Wo das Flackern und Knistern des Feuers im Ofen,
mir zum Antritt der Nacht die Wärme bereitet..